Chronik von Storkow (Mark)

Chronik der Stadt Storkow (Mark)

Studien zur brandenburgischen Landesgeschichte

Orthographisch verbesserte Darstellungen

Viele Chronisten haben sich bis heute mit der Ergründung der Geschichte der Stadt Storkow (Mark) auseinander gesetzt. Mehrere Bücher sind veröffentlicht worden, von denen allerdings die wenigsten Kenntnis haben dürften, geschweige denn, im Besitz solcher gedruckten Exemplare zu sein. Das älteste Werk ist gewiss die lange verschollen geglaubte Pfarrchronik, die am 6. Dezember 1720 vom Storkower Pastor und Inspektor Christoph Roenisch vorgelegt wurde.

Ein wenig weiter holte 177 Jahre später der Pfarrer an der St.-Philippus-Apostel-Kirche zu Berlin, weiland Diaconus in Storkow und Pfarrer zu Groß Schauen, Werner Schultze, in seiner Chronik der Stadt Storkow (Mark) im Kreise Beeskow-Storkow aus, die er 1897 im Zusammenhang mit der Meißen’schen und Brandenburgisch-Preußischen Geschichte nach den vorhandenen Quellen aufzeichnete. Am 31. Dezember 1921 legte Dr. Carl Petersen in Mardorf seine Geschichte des Kreises Beeskow-Storkow vor, die kurz darauf im Selbstverlag des Kreises Beeskow-Storkow erschien. Im Jahre 1996 legte Sybille Seelmann im Auftrag des Amtes Storkow mit der Chronik der Stadt Storkow nach. Sie war es auch, die zwei Jahre später, 1998, die Geschichte des Amtes Storkow und wenig später die im Juli 1999 im Pfarrarchiv zu Storkow wieder aufgefundene Pfarrchronik in einer würdigenswerten Fleißarbeit buchstabengetreu und zitierfähig abtippte und schwierige Begriffe erläuterte.

Seit geraumer Zeit nimmt sich auch der Historische Beirat der Stadt Storkow, bestehend aus den Damen und Herren Dr. Jürgen Pfeiler (Sprecher), Erich Oehring, Sybille Seelmann, Karl-Heinz Alert, Gerd Tschechne, Jutta Hoppe, Architekt Walter Bitzer, Petra Kather, Andreas Heising, Reinhard Kiesewetter, Siegfried Wölffling, Werner Krumbein, Horst König, Gisela Zeige, Helga Lehmann, Walter Graef, Kurt Zahn, Hans-Dieter Schulz, Klaus Rattemeyer, Christina Gericke, Willi Gnädig, Gerhard Jacoby, Dr. sc. Lutz Kühne, Inge Schneider, Klaus-Dieter Simon, P. Forderung und Wolfgang Hoffmann, des Themas Stadtgeschichte an und hat bislang sechs Beiträge zur Geschichte der Stadt Storkow (Mark) und Umgebung herausgegeben. Heft 1: Dienst im Zeichen des St. Florian – 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Storkow (Mark) (Sybille Seelmann, 2001), Heft 2: Die Strele, die ersten Herren von Storkow und Beeskow, um 1200 bis um 1400 (Kurt Zahn, 2002), Heft 3: Die Burg Storkow in der Mark (Andreas Heising, 2004), Heft 4: Das Kriegsende in und um Storkow (Mark) (Gerd Tschechne, 2005), Heft 5: 800 Jahre Christentum in Storkow (Mark) und Umgebung (Siegfried Wölffling, 2007), Heft 6: Militärstandort Storkow (Horst König, 2008). Ferner hat der Seniorenbeirat des Amtes Storkow seit 1999 drei Broschüren mit Zeitzeugenberichten herausgegeben. Und Wolfgang Gutschke und Erich Oehring haben zwei Bände über Storkow in alten Ansichten vorgelegt.

Ziel der vorliegenden Darstellung ist die orthographisch unveränderte Textübertragung maßgeblicher Textabschnitte aus den angesprochenen „älteren“ Chroniken, wobei einige Originale aus dem Kreisarchiv in Beeskow neu ausgewertet eingeflossen sind.

Chronik Führungsunterstützungsregiment 38
Eigenverlag, Storkow (Mark) 2008
112 S., Paperback, zahlreiche historische Postkarten
ISBN 978-3-00-023490-3
Tel. 033678/683
Für die Chronik wird ein Kostenbeitrag von 3,- Euro erhoben, der für den Aufbau der Burg Storkow bestimmt ist.

weitere Informationen:

BLICKPUNKT vom 10. Januar 2009
DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

 

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